Die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 16/2007

Seit längerem werden sogenannte „Designergarne“ in einem bekannten Auktionshaus und auch in Online-Shops vertrieben. Wie sind Eure Erfahrungen damit? Verstrickt Ihr es gerne? Wie ist die Qualität? Eignet es sich für Muster? Was strickt Ihr daraus? Und sollte in eben jenem Auktionshaus eine eigene Kategorie dafür eingerichtet werden, da die Angebote doch arg überhand nehmen? – Das Wollschaf bedankt sich bei Tichiro!

Als ich diese Garne zum ersten mal bei ebay gesehen habe, dachte ich beim Namen „Designergarn“ zunächst an Garne von bekannten Strickdesignern, so z.B. Debbie Bliss oder Elsebeth Lavold, um nur diese zwei zu nennen. Es stellte sich jedoch heraus, dass es sich hierbei um normales Maschinengarn handelte, welches in unterschiedlichen Farben so zusammengefacht war, dass eine für Handstricker angenehme Maschenprobe herauskam. Ich kam mir irgendwie betrogen vor und empfinde besonders die Garnbezeichnung bis heute als eine Mogelpackung.

Bisher habe ich solches Garn noch nie bestellt, denn mir persönlich erschließen sich Sinn und Zweck nicht so ganz. Meist ist mir das Strickbild zu unruhig und schöne Zopfmuster würden völlig untergehen. Darüber hinaus stricke ich nicht gerne mit Garnen, die aus zu vielen Einzelfäden zusammengefacht sind. 2-fach Merinogarn von der Kone habe ich schon zu einem schönen Tuch verarbeitet. Das ging gut, aber darüber hinaus wird es anstrengend, weil ich häufig zwischen die Fäden gerate und dann nur die hälfte einer Masche abstricke und eben genau schauen muss, ob ich nun wirklich alle Fäden erwischt habe.

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