Socken - der Anfang - ein Knäuel Sockenwolle und ein Nadelspiel

Strickgeflüster KW 27 :: Sockenstricken geht immer ::

Socken gehen immer, das weiß jeder, der dem Sockenstrickfieber verfallen ist. Und wenn es sogar einen Hashtag bei Instagram dafür gibt, dann ist es sowieso offiziell: #sockenstrickengehtimmer.  Man kann sie zu jeder Jahreszeit stricken, als Strickprojekt in jede Tasche stopfen, sie sind schnell fertig, die Kosten fürs Garn halten sich in Grenzen (meistens jedenfalls) und sie machen sich super als Geschenk für jede Altersstufe.

Show-off Stranded Socks, Design: Anne Campbell

Show-off Stranded Socks, Design: Anne Campbell

Nicht-Stricker bewundern selbstgestrickte Socken immer sehr, auch wenn gelegentlich die ungläubige Frage kommt, warum man Socken nicht einfach kauft. Mmpf, ist einfach nicht das Gleiche. Stricker wissen entweder genau, warum Sockenstricken so super ist oder sie trauen sich nicht ran. Gründe habe ich dazu schon viele gehört: das dünne Garn; die viel zu vielen, viel zu spitzen, viel zu dünnen Nadeln; die komplizierte Ferse und überhaupt.

Die Sache mit den Nadeln

Trotz Phobie vor allzu vielen, allzu spitzen Nadeln kann ich jeden nur ermuntern, es einfach zu probieren mit den Socken. Wem das mit dem Nadelspiel zu schwierig scheint, der kann seine Socken ja mal mit einer langen Rundstricknadel und Magic Loop probieren. Aber auch der Nadelhersteller Addi hat sich der Angst vor dem Nadelspiel angenommen und bietet seit kurzem sein sogenanntes Addi „Sockenwunder“ an – eine nur 25 cm kurze Rundstricknadel mit zwei unterschiedlich langen Spitzen um diesen kleinen Umfang überhaupt stricken zu können. Tanja Steinbach hat kürzlich so ein Sockenwunder von Addi geschickt bekommen und hat es in ihrem Blog vorgestellt. Sieht ein bißchen bekloppt aus, aber für den ein oder anderen ja vielleicht die optimale Lösung des Nadelproblems beim Sockenstricken. Wenn mir mal eine solche Nadel über den Weg läuft werde ich es vielleicht auch mal testen.

Wie geht das mit dem Sockenstricken

Es gibt besonders von den Garnherstellern eine Menge gute, kostenlose Anleitungen und Videos, mit denen man sich herantasten kann. Meine Lieblingsvariante beim Sockenstricken ist ganz klassisch von oben (Bündchen) hinunter zur Spitze. Das schöne daran ist, dass es erst mal einfach losgeht. Den Anschlag kriegt jeder halbwegs erfahrene Stricker in der Regel spielend hin, so ein 1×1 Rippenbündchen geht meist auch und so ein glatt rechts in die Runde gestrickter Schaft ist fix fertig. Erst dann wird es mit der Ferse etwas spannender, aber an der Stelle hat man ja die Hälfte schon fast geschafft.

Hier sind ein paar Links zu guten Anleitungen:

Für den Anfang würde ich ja 6- oder sogar 8-fädiges Sockengarn empfehlen, mit der passenden Nadelstärke. Das ist nicht ganz so dünn und nimmt vielleicht erst einmal die Hürde, dass Socken mit unmöglich dünnem Garn gestrickt werden. Beim netten Wollladen um die Ecke gibt es oft auch Unterstützung, nicht nur als Quelle für Material sondern auch in Form von Kursen oder individuell buchbaren Unterrichtsstunden. Nachfragen lohnt sich.

 

Happy knitting!

Verlinkt bei Maschenfein.de | Auf den Nadeln Juli

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